2040 – Wir retten die Welt!

In was für einer Welt wird die heute vierjährige Tochter Velvet des Filmemachers Damon Gameau im Jahr 2040 leben? In einer lebenswerten und gerechten Welt? Auf einer Reise um die Welt entdeckt Gameau technische Neuentwicklungen oder seit Jahrhunderten bewährte Verfahren, die dazu geeignet sind, den Klimawandel zu begrenzen und dabei auch zu einem gerechteren Zugang zu Ressourcen, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe beitragen.

10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?

Noch in diesem Jahrhundert wird die Weltbevölkerung auf ca. 10 Milliarden Menschen ansteigen. Wenn heute bereits ein Hungerproblem herrscht, welche Optionen bestehen für die Zukunft, um möglichst alle Menschen satt zu bekommen? Nach der Beschäftigung mit der Verschwendung von Essen in ?Taste the Waste? begibt sich Valentin Thurn in seinem neuen Dokumentarfilm auf die Suche nach Antworten auf diese Frage. Weltweit besucht er Großkonzerne für Gentechnik, Futtermittel-, Düngerherstellung sowie der Tierproduktion, die sich als Teil in der Kette der Nahrungsmittelherstellung mit wissenschaftlichen und ökonomisch rentablen Lösungen beschäftigen. Der Regisseur stellt ihnen alternative ökologische Projekte gegenüber. Dabei stellt sich mehr und mehr heraus, dass das Hungerproblem ein sehr komplexes ist und zahlreiche und sehr unterschiedliche Faktoren bei der möglichen Lösung miteinbezogen werden müssen.

Ich bin Greta

Als der Regisseur Nathan Grossmann die ersten Aufnahmen für seinen Film machte, kannte niemand die 15-jährige Schülerin aus Stockholm, die freitags vor dem schwedischen Parlamentsgebäude dafür streikte, dass die Klimaziele von Paris eingehalten werden. Heute ist Greta Thunberg eine globale Ikone, die Millionen von Jugendlichen weltweit inspiriert hat, ihrem Beispiel zu folgen und zur Eindämmung des Klimawandels auf die Straße zu gehen. „I am Greta“ zeigt uns nicht das, was in den Medien ohnehin präsent ist. Die Langzeitdokumentation begleitet Greta stattdessen auf dem Weg auf die großen Bühnen. Wir erleben, wie sie perfektionistisch an ihren Reden feilt, bis alles sitzt, egal ob sie auf der Bühne erwartet wird oder nicht. Wir erleben aber auch, welcher Druck auf ihr lastet, spüren ihr Lampenfieber, ihre Erschöpfung und erleben familiäre Reibereien. Tatsächlich gelingt es auf diese Art, Greta als ganz normale, introvertierte junge Frau zu zeigen, die das Rampenlicht nicht sucht, sondern eher billigend in Kauf nimmt, weil sie weiß, dass sie die Medien als Verstärker braucht.