Sieben Sommersprossen

Die 14-jährige Karoline und der ein Jahr ältere Robert haben einmal im selben Haus gewohnt und sich nach Robbies Wegzug aus den Augen verloren. Nun treffen sie sich zu Beginn der Sommerferien in einem Ferienlager wieder. Den dortigen Tagesablauf bestimmen strenge Regeln, über deren Einhaltung die Lagerleiterin Kränkel wacht. Sie setzt auf Sport, Körperertüchtigung und Disziplin, während der Lehramtsstudent und Betreuer Benedikt das Vertrauen der Jugendlichen zu gewinnen versucht. Er begeistert sie dafür, Shakespeares Drama „Romeo und Julia“ einzustudieren. Die Beschäftigung mit dem Stück und der Probenprozess führen dazu, dass Karoline und Robert ihre Gefühle füreinander besser verstehen. Marlene, ein Mädchen, das ebenfalls in Robert verliebt ist, versucht aber, die junge Liebesbeziehung zu sabotieren und schiebt Karoline eine Antibabypillen-Packung unter. Das sorgt für einen Eklat. Frau Kränkel ist empört und will die Theaterproben beenden.

Vierzehn – Erwachsen in neun Monaten

VIERZEHN – Erwachsen in neun Monaten ist ein Film über vier Mädchen, die ungewollt schwanger wurden: Steffi, Lisa, Laura und Fabienne entschieden sich mit 14 Jahren für ihr Kind. Mit großer Offenheit geben die Protagonistinnen Einblick in die Zeit ihrer Schwangerschaft, die Geburt und die erste Zeit mit dem Kind. „Vierzehn“ zeigt ihre Freude, Ängste, Unsicherheiten, wie sie versuchen den hohen Anforderungen gerecht zu werden und ihnen auch manchmal nicht gerecht werden zu können, weil sie überfordert sind. Mit dem ersten Kind wird jede Frau, egal ob mit 14 oder 34 Jahren in die Realität geworfen, den Traum von einer glücklichen, harmonischen Familie mit den Ansprüchen und Anforderungen eines Lebens mit Kind in Einklang zu bringen. Die Mädchen in der Dokumentation machen das mit hohem Verantwortungsbewusstsein, obwohl sie noch sehr jung sind.

Die Dokumentation zeigt von der Zeugung bis zur Geburt, wie unterschiedlich die Mädchen und ihre Umgebung mit der neuen Situation umgehen und wie sie ihr Leben mit einem Kind meistern.

Youth Unstoppable – Der Aufstieg der globalen Jugend-Klimabewegung

Die Kanadierin Slater interviewt seit ihrem zehnten Lebensjahr Prominente und Politiker über die Umwelt, mit 15 fing sie an ihre Begegnungen und Erlebnisse zu filmen. Entstanden ist eine sehr persönliche Langzeitbeobachtung des weltweiten Youth Climate Movements, beginnend im Jahr 1992 auf dem 1. Weltklimagipfel, auf dem die 12-jährige Aktivistin Severn Suzuki, ähnlich wie Greta Thunberg heute, bemerkenswert eindrucksvoll an die Anwesenden
appellierte.
Slater erzählt von Höhen und Tiefen der Klimabewegung, nimmt das Filmpublikum mit auf Klimakonferenzen, Demonstrationen, zu Gesprächsrunden und Interviews. Auf eindringliche Weise legt sie die politischen Fehl-Entwicklungen der letzten Jahre dar und zeigt den Druck durch die Zivilgesellschaft als wirksame Handlungsoption.
Mit ihrem bewegenden Film weckt Slater Jewell-Kemker ein Gefühl von globaler Zusammengehörigkeit und regt zu persönlichem Engagement an – und klingt am Ende hoffnungsvoll: „Ich glaube, dass eine andere Welt möglich ist“.

Ich bin Greta

Als der Regisseur Nathan Grossmann die ersten Aufnahmen für seinen Film machte, kannte niemand die 15-jährige Schülerin aus Stockholm, die freitags vor dem schwedischen Parlamentsgebäude dafür streikte, dass die Klimaziele von Paris eingehalten werden. Heute ist Greta Thunberg eine globale Ikone, die Millionen von Jugendlichen weltweit inspiriert hat, ihrem Beispiel zu folgen und zur Eindämmung des Klimawandels auf die Straße zu gehen. „I am Greta“ zeigt uns nicht das, was in den Medien ohnehin präsent ist. Die Langzeitdokumentation begleitet Greta stattdessen auf dem Weg auf die großen Bühnen. Wir erleben, wie sie perfektionistisch an ihren Reden feilt, bis alles sitzt, egal ob sie auf der Bühne erwartet wird oder nicht. Wir erleben aber auch, welcher Druck auf ihr lastet, spüren ihr Lampenfieber, ihre Erschöpfung und erleben familiäre Reibereien. Tatsächlich gelingt es auf diese Art, Greta als ganz normale, introvertierte junge Frau zu zeigen, die das Rampenlicht nicht sucht, sondern eher billigend in Kauf nimmt, weil sie weiß, dass sie die Medien als Verstärker braucht.