Homevideo

Die Eltern von Jakob stehen vor der Trennung, worunter der 15-Jährige sichtlich leidet. Ein Hoffnungsschimmer ist seine Mitschülerin Hannah, in die Jakob sich verliebt hat. Doch er ist zu schüchtern, um ihr seine Gefühle zu zeigen. Stattdessen vertraut er sich seiner Videokamera an. Er nimmt private Momente auf, auch intime. Einmal filmt er sich sogar beim Onanieren. Jakobs Mutter verleiht die Kamera an seine Mitschüler Henry und Erik – nicht ahnend, dass sich auf dem Speicherchip diese privaten Aufnahmen befinden. Als die Klassenkameraden das kompromittierende Video entdecken, stellen sie es nach einigen Auseinandersetzungen ins Internet, wo es sich rasant verbreitet. Seine Mitschüler machen sich über Jakob lustig, im Internet wird er sogar beschimpft und bedroht.

Wichtiger Hinweis für Lehrende
Am Ende des Films ist der Suizid des Protagonisten zu sehen.

Krabat

Die Oberlausitz, während der Wirren des 30-jährigen Krieges. Stimmen im Traum locken den 14-jährigen Waisenjungen Krabat zur geheimnisumwitterten Mühle am Koselbruch. Vom zwielichtigen Meister wird er als Lehrling in die Müllerzunft aufgenommen, wo er gemeinsam mit elf weiteren Gehilfen nicht nur das Müllerhandwerk, sondern auch die Künste der Schwarzen Magie erlernt. Der Preis der machtvollen Zauberei jedoch ist hoch: In jeder Neujahrsnacht muss ein Schüler mit seinem Leben bezahlen – nur so kann der mit dem „Herrn Gevatter“ paktierende Meister sein eigenes Leben um ein Jahr verlängern. Krabat, der sich mit dem Tod seines besten Freundes Tonda nicht abfinden kann, beginnt, sich gegen die dunklen Machenschaften aufzulehnen. Doch nur der feste Wille, die Hilfe eines treuen Freundes und die mutige Liebe einer jungen Frau können den Bann brechen, der die Mühle und die Müllerburschen seit langem gefangen hält. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.

10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?

Noch in diesem Jahrhundert wird die Weltbevölkerung auf ca. 10 Milliarden Menschen ansteigen. Wenn heute bereits ein Hungerproblem herrscht, welche Optionen bestehen für die Zukunft, um möglichst alle Menschen satt zu bekommen? Nach der Beschäftigung mit der Verschwendung von Essen in ?Taste the Waste? begibt sich Valentin Thurn in seinem neuen Dokumentarfilm auf die Suche nach Antworten auf diese Frage. Weltweit besucht er Großkonzerne für Gentechnik, Futtermittel-, Düngerherstellung sowie der Tierproduktion, die sich als Teil in der Kette der Nahrungsmittelherstellung mit wissenschaftlichen und ökonomisch rentablen Lösungen beschäftigen. Der Regisseur stellt ihnen alternative ökologische Projekte gegenüber. Dabei stellt sich mehr und mehr heraus, dass das Hungerproblem ein sehr komplexes ist und zahlreiche und sehr unterschiedliche Faktoren bei der möglichen Lösung miteinbezogen werden müssen.