Das Mädchen Wadjda

Wadjda lebt mit ihrer Mutter in Riad. Sie ist ein aufgewecktes zehnjähriges Mädchen, das gern Dinge täte, die die muslimische Gesellschaft für Mädchen nicht vorgesehen hat: mit ihrem Freund Abdullah um die Wette Fahrrad fahren, verbotene Kassetten mit englischen Pop-Songs hören oder die Nägel lackieren. Ihre Mutter hat ganz andere Sorgen: sie ist seit Wadjdas Geburt unfruchtbar und hat gehört, dass der Vater sich eine zweite Frau nehmen möchte. Während Wadjda mit Geschick und Tricks versucht, Geld für ihr Traumfahrrad aufzutreiben und schließlich sogar am schulischen Koranwettbewerb teilnimmt, um sich mit dem Preisgeld ihren Wunsch zu erfüllen, bemüht sich ihre Mutter vergeblich, den Vater an sich zu binden. . 

Der erste von einer Frau in Saudi-Arabien realisierte Film, erzählt auf poetische, humorvolle und authentische Weise vom Aufbegehren eines Mädchens in einer von Männern streng regulierten Kultur. Der geschlechtergetrennte gesellschaftliche Raum, in dem sich Frauen in einer begrenzten Öffentlichkeit bewegen und der ähnlich starr geordnete Raum des Familienlebens, der aber zumindest Nischen für die Verwirklichung eigener Träume lässt, bilden einen authentisch wirkenden Rahmen für die starke Hauptfigur und ihre Ideen. 

2040 – Wir retten die Welt!

In was für einer Welt wird die heute vierjährige Tochter Velvet des Filmemachers Damon Gameau im Jahr 2040 leben? In einer lebenswerten und gerechten Welt? Auf einer Reise um die Welt entdeckt Gameau technische Neuentwicklungen oder seit Jahrhunderten bewährte Verfahren, die dazu geeignet sind, den Klimawandel zu begrenzen und dabei auch zu einem gerechteren Zugang zu Ressourcen, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe beitragen.