Moritz in der Litfaßsäule

»Die Erwachsenen wollen, dass man genauso wird wie sie. Das nennen sie dann Erziehung.« Moritz ist anders als die andern um ihn herum: Er sieht Dinge, die andere nicht sehen. Beim Zeichnen malt er eine Sonne mit Ohren und Vögel mit Hüten. In Mathe rechnet er die Aufgabe zwar richtig, schafft aber nur das halbe Pensum und bekommt eine Vier. Weil ihn das erwachsene Regelwerk zunehmend auf ein Muster trimmt, weil Moritz seinen eigenen Rhythmus hat und so gar nicht ›auf zack‹ ist, wie es der Vater gern hätte, reicht es ihm eines Tages: Er rückt von Zuhause aus und verkriecht sich in einer Litfaßsäule mitten auf dem Marktplatz. Die Kapsel, der enge, begrenzte Raum, wird ihm zum weiten, grenzenlosen Land der Phantasie. Er freundet sich mit einer sprechenden Katze, einem Mädchen vom Zirkus und einem philosophisch bewanderten Straßenfeger an. Die neuen Freunde machen ihm klar, dass alle mehr Verständnis füreinander aufbringen müssen. Wirklich ausreißen, lernt Moritz von ihnen, kann man vor seinen Problemen nicht …

»Für alle, die die Welt noch mit drei Augen sehen können«, ihnen widmete Rolf Losansky seinen Film, der mittlerweile ein Klassiker ist.

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