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Die grüne Lüge

AT, 2017 | Regie: Werner Boote | Dauer: 90 min.

Auf eine Demonstration sei er noch nie gegangen, erklärt Werner Boote zu Beginn seines Dokumentar-films, lautstarke Proteste widerstrebten seinem Harmoniebedürfnis. Und so glaubt er auch gerne, dass er durch den Konsum von als „fair“ und nachhaltig angepriesener Produkte die Orang-Utans, Delfine, Ozeane, den Regenwald – kurz: die Welt – retten kann. Unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhalten, faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne weltweit, ohne den Konzernen zu nahe zu treten, das funktioniert nicht, behauptet Autorin Kathrin Hartman, seit vielen Jahren Spezialistin für Greenwashing. Mit ihr begibt sich Werner Boote auf eine Reise, um „grüne Lügen“ aufzudecken. Die beiden zeigen auf, welch Unterschiede klaffen zwischen dem, wie Konzerne produzieren und wie sie ihre Waren auf dem Markt anpreisen. Es geht z.B. um Palmöl, das sich in rund der Hälfte unserer Supermarktprodukte befindet und das so gut wie gar nicht nachhaltig produziert werden kann. Es geht um Elektroautos, um Konzerne wie BP und RWE und Ideen von einer gerechteren, demokratischeren Wirtschaftsordnung. Aber Erfolge stellen sich nicht von allein ein, erklären gegen Ende des Films Indigene aus Brasilien, die sich gegen Landraub großer Agrarkonzerne zur Wehr setzen, man muss dafür kämpfen. Und so sieht man Werner Boote im Schlussbild des Films inmitten einer großen, bunten Demonstration.

Rundkino

Prager Straße 6
01069 Dresden

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03.04.2019, 09:45 Uhr
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