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Gundermann

Deutschland, 2018 | Regie: Andreas Dresen | Dauer: 127 min.

Gerhard Gundermann (1955 – 1998) wird oft als "singender Baggerfahrer aus der Lausitz" bezeichnet. Tatsächlich hat er über 20 Jahre lang im Tagebau bei Hoyerswerda gearbeitet und war "nebenher" als Songschreiber, Sänger und Theatermacher tätig. Ein Idealist, der den Sozialismus ernst nahm und wohl darum überall aneckte: im Betrieb, in der SED, bei seinen Mitmenschen. Der Film zeichnet zwei prägende Phasen aus Gundermanns Leben nach. Anfang der 1980er Jahre feiert er mit der "Brigade Feuerstein" erste Erfolge als Liedermacher und umwirbt seine spätere Frau Conny. In diese Zeit fällt auch seine Tätigkeit als inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. Nach der Wende wird Gundermann damit konfrontiert. Er sucht das Gespräch mit Menschen, die er bespitzelt hat, ohne jedoch öffentlich Abbitte zu leisten. Parallel wird er als Musiker bekannter und tritt mit seiner Band, der "Seilschaft", unter anderem im Vorprogramm von Bob Dylan auf.

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