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Eldorado

CH / DE, 2018 | Regie: Markus Imhoof | Dauer: 91 min.

1945 war die achtjährige Giovanna abgemagert aus dem zerbombten Mailand in die Schweiz gekommen und als „Ferienkind“ von der Familie des damals etwas jüngeren Markus Imhoof aufgenommen worden. Das Schicksal Giovannas, die 1946 zurück nach Italien geschickt wurde, bevor sie 1949 erneut kurzzeitig zu den Imhoofs zurückkehrte und bald darauf gestorben ist, hat die Biografie des später selbst in Italien lebenden und 1981 mit dem Flüchtlingsspielfilm „Das Boot ist voll“ hervorgetretenen Regisseurs nachhaltig geprägt. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen verfolgt „Eldorado“ die Spuren heutiger Bootsflüchtlinge im Mittelmeer, die im Rahmen der Operation Mare Nostrum von der italienischen Marine gerettet und ans Festland gebracht werden, dort die Aufnahmeprozeduren durchlaufen und in Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht werden. Gezeigt werden aber auch von der Mafia kontrollierte Migrantenghettos mit einer Schattenwirtschaft, in der Ausbeutung und Prostitution herrschen. Nicht zuletzt begleitet der Film einige der wenigen Flüchtlinge, die es bis in die Schweiz geschafft haben, ohne dort ihres Aufenthalts sicher sein zu können.

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