Blame

Der Film gibt einen Einblick in die jahrzehntelange FeldFforschung an Fledermäusen im Zusammenhang mit auf Menschen übertragbaren Erkrankungen und zeigt, dass die Warnungen der beteiligten Forscher*innen ungehört blieben. Die drei Protagonist*innen des Films hatten eine Pandemie wie Corona seit Jahren vorausgesagt – doch ihre Erkenntnisse gehen unter in einer Infodemie: Widersprüchliche Vorgehensweisen, Desinformation und politische Schuldzuweisungen dominieren; ein rationales internationales Vorgehen scheint unmöglich. Der Film zeigt möglichst unaufgeregt, wie die Welt seit 2003 – als mit dem Ausbruch von SARS, ebenfalls in China, die erste große Epidemie des 21. Jahrhunderts auftrat – trotz vorliegender Forschungsergebnisse kaum dazugelernt hat. Statt Orientierung zu bieten, wird Wissenschaft vielmehr zum Störfaktor für rechtspopulistische Strömungen und für das Geschäft mit der Angst, insbesondere in den sozialen Medien. Mit unterschiedlichen Perspektiven auf das Forschungsfeld nähert sich der Film der Komplexität wissenschaftlicher Arbeit an. Er bezieht kulturgeschichtliche Aspekte ebenso ein wie die Herausforderungen einer neuen Medienrealität. Was muss Forschung in diesem Kontext leisten – und wie steht es um ihre Schnittstelle zur politischen Verantwortung? Und wie kann faktenbasierte Prävention gegen emotional aufgeladenen Narrativen bestehen?

Laufzeit
123 min.
Altersfreigabe
12
Altersempfehlung
16
Produktion
Schweiz, 2025
Regie
Christian Frei
Sprachversionen
deutsch, OmU (mit deutschen UT)

Genre

Dokumentarfilm

Hier im Kino

23.03.2026

Uhrzeit Kino freie Plätze
Sitzplatz Rollstuhlplatz
11:00 Uhr Auerbach/Vogtl., Rekord Lichtspiele 121 buchen

26.03.2026

Uhrzeit Kino freie Plätze
Sitzplatz Rollstuhlplatz
09:30 Uhr Annaberg-Buchholz, Gloria Filmpalast

Sprachfassung: OmU (mit deutschen UT)

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09:30 Uhr Annaberg-Buchholz, Gloria Filmpalast

Sprachfassung: OmU (mit deutschen UT)

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