Berlin – Ecke Schönhauser

Berlin in den 1950er-Jahren: Die Stadt ist geteilt, die Kriegswunden sind noch sichtbar. Es ist aber auch die Zeit von Lederjacken und Pferdeschwänzen, von Marlon Brando und Rock’n’Roll. Im Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg, unter den U-Bahn-Bögen der Schönhauser Allee, treffen sich Dieter und seine Clique. Hier verbringen die „Halbstarken“ ihre Abende, tanzen und flirten, raufen sich, geraten in Konflikt mit der Polizei. Während die Jugendlichen weder in ihren vom Krieg gezeichneten Familien noch in der sozialistischen Gesellschaftsordnung der DDR so recht ihren Platz haben, finden sie in einer teilweise auch westlichen geprägten Jugendkultur Ausdruck für ihre Rebellion gegen die Werte der Erwachsenen. Als sich Karl-Heinz mit West-Berliner Kriminellen einlässt und Dieter in seine Geschäfte hineinzuziehen versucht, eskaliert die Lage. Dieter und sein Freund „Kohle“ fliehen in den Westteil der Stadt, glauben sie doch, Karl-Heinz im Streit tödlich verletzt zu haben. In einem Auffanglager für DDR-Flüchtlinge beginnt Dieter, sein Fortgehen infrage zu stellen. Er möchte zurück in seine Heimat – und zurück zu seiner Freundin Angela, die ein Kind von ihm erwartet.

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