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Filmtipp: Winnetous Sohn

Der zehnjährige Max ist ein übergewichtiger, blasser Brillenträger. Trotzdem wird er von allen „Häuptling“ genannt, denn in seinem Leben dreht sich alles um die Welt der indigenen Bevölkerung Nordamerikas. Deren Rituale und Accessoires helfen ihm, besser mit der Trennung seiner Eltern zurechtzukommen.


Die Sommerferien verbringt Max im Indianercamp, wo er den introvertierten Morten kennenlernt. Eines Abends hören sie im Radio, dass die Karl-May-Festspiele einen neuen Darsteller für Winnetous Sohn suchen. Für Max ist es völlig klar, dass er die Rolle übernehmen muss, denn er sieht darin auch die Chance, seine Eltern wieder zusammenzubringen. Obwohl Max weder das Reiten noch das Bogenschießen beherrscht, ist er überzeugt, diese Hürden in kurzer Zeit meistern zu können.



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SchulKinoWochen Sachsen erfolgreich beendet

abschlussveranstaltungDie diesjährige Ausgabe der SchulKinoWochen Sachsen ist erfolgreich beendet worden. In den vergangenen zwei Wochen besuchten über 17.400 Schüler und Lehrer Kinovorführungen in ganz Sachsen. „Das breite Interesse der sächsischen Lehrer zeigt, welchen wichtigen Stellenwert Filmbildung hat.“, so Projektleiter Oliver Weidlich. Das Projektbüro konnte ein Plus von 1.600 Besuchern im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Auch die Nachfrage an Filme in Originalfassung für den Sprachunterricht, Filmgesprächen  und Fortbildungen ist deutlich gestiegen.

 

39 Kinos in 24 Städten in ganz Sachsen haben sich an den SchulKinoWochen beteiligt. Gezeigt wurden die gesamte Bandbreite an Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilmen.  Bei über 30 Sonderveranstaltungen kamen Schüler und Lehrer mit Filmemachern, Experten und Filmpädagogen ins Gespräch. Diskutiert wurden unter anderem die Entstehung von Filmproduktionen, Darstellungen von historischen Ereignissen im Film und  nach welchen Kriterien Altersfreigaben vergeben werden. Auch der Umgang mit Flüchtlingen und Asylbewerbern wurde in Gesprächen zu Spiel- und Dokumentarfilmen thematisiert. Projektleiter Oliver Weidlich: „Die pädagogische Umrahmung von Filmvorführungen liegt uns besonders am Herzen. Schüler stehen einer enormen Masse und Vielfalt an medialen Eindrücken gegenüber, daher ist es umso wichtiger, das Gesehene einzuordnen und über Inhalte und Darstellungen zu sprechen.“


Im Vorfeld der zwei Veranstaltungswochen fanden zahlreiche Lehrerfortbildungen sowie ein Filmkritikworkshop für Schülerzeitungsredakteure statt.

 

Im nächsten Jahr finden die SchulKinoWochen Sachsen vom 07. – 18. März 2016 statt.

Eröffnung der SchulKinoWochen

18-Plakat-kleinAm 16. März starten in 25 sächsischen Städten die SchulKinoWochen Sachsen 2015. Zur offizielle Eröffnung in den Passage Kinos Leipzig präsentiert Regisseurin Cornelia Grünberg persönlich ihren Film ACHTZEHN – Wagnis Leben. Neben Cornelia Grünberg wird auch Laura Keller, eine der Protagonistinnen des Films, für ein Gespräch im Anschluss an die Vorstellung zur Verfügung stehen. Wir laden alle interessierten Schüler und Lehrer herzlich zur Eröffnungsveranstaltung ein.

 

ACHTZEHN erzählt von vier Teenagern die auf der Überholspur erwachsen werden und von vier Babys die Kinder werden.

 

Endlich 18! Endlich erwachsen, endlich tun und lassen was man will? Oder ist es doch nicht ganz so bei Fabienne, Stephanie, Laura und Lisa? Sie sind vier Teenager, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber eines gemeinsam haben: Sie sind Mütter. Alle Vier wurden mit 14 ungewollt schwanger. Und alle Vier entschieden sich für das Kind. Ganz bewusst. Mit allen Höhen und Tiefen, stecken sie nun mit 18 mitten im Abenteuer Leben.

 

Seit 6 Jahren begleitet die Filmemacherin Cornelia Grünberg diese vier junge Frauen und ihre Kinder. „VIERZEHN – Erwachsen in 9 Monaten“ zeigte die Mädchen auf dem hochemotionalen und schwierigen Weg zur Geburt. ACHTZEHN – Wagnis Leben, begleitet sie die vier jungen Frauen dabei, wie sie nun um ihre Kinder, aber auch um ihre Jugend und um ihre Träume kämpfen.

 

Eröffnung der SchulKinoWochen Sachsen 2015

ACHTZEHN – Wagnis Leben

Gäste: u.a. Cornelia Grünberg (Regisseurin), Laura Keller (Protagonistin)

16.03.2015, 10 Uhr, Passage Kinos Leipzig

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Praxisleitfäden zur Filmarbeit im Unterricht

filmbildung_material

Um Filme im Unterricht optimal zu nutzen gibt es eine Vielzahl an Methoden. Wir bieten Ihnen zu (fast) jedem Film aus dem Programm der SchulKinoWochen Unterrichtsmaterial zum download auf der jeweiligen Filmseite sowie in Ihrer Bestellbestätigung an. Nutzen Sie auch unsere verschiedenen Filmgespräche mit Filmemachern, Experten und Medienpädagogen. Durch die Teilnahme an den Gesprächen entstehen keine zusätzlichen Kosten.

 

Informationen und Vorschläge zu verschiedenen Methoden der schulischen Auseinandersetzung mit Filmen finden Sie in folgenden Praxisleitfäden, welche Sie hier kostenlos herunterladen können. Weitere Leitfäden, unter anderem zum Thema „Inklusion und Film“ finden Sie auf der Website von Vision Kino.


Schule im Kino – Praxisleitfaden für Lehrkräfte (pdf 743 KB oder gedruckte Version bestellen)

play fair – Rezeptive Filmarbeit in Kino und Schule (pdf 7,2 MB)

 

Boyhood gewinnt 3 Golden Globes

boyhood_webEin außergewöhnliches Filmprojekt ist der große Gewinner bei der diesjährigen Verleihung der Golden Globes. Zwölf Jahre Handlungszeit entsprechen in dem filmischen Experiment von Richard Linklater tatsächlich auch zwölf Jahren Drehzeit. In Boyhood, von 2002 bis 2013 auf 35 mm-Filmmaterial gedreht, wird die Hauptrolle nicht von mehreren Darstellern gespielt. Ellar Coltraine verkörpert Mason stattdessen über die gesamte Laufzeit des fiktiv angelegten Spielfilms hinweg und entwickelt sich mit diesem vom Kind zum jungen Erwachsenen. Auch die anderen Kernschauspieler/innen – Patricia Arquette als Masons Mutter, Ethan Hawke als Masons Vater und Lorelei Linklater als Masons Schwester – werden vor der Kamera real älter.

 

Das Spielfilmprojekt, dessen Konzept an Langzeitdokumentationen wie Die Kinder von Golzow (DDR/Deutschland, 1961-2007) erinnert, entstand auf der Grundlage eines groben Strukturplans der Handlung, die jährlich an drei bis vier Tagen auch in Zusammenarbeit mit den Darstellern/innen ausgearbeitet und gedreht wurde und aus der schließlich durch die Vermischung dokumentarischer und fiktiver Elemente im Spiegel der real vergehenden Zeit und ihrer Moden ein ungewöhnlicher Coming-of-Age-Film geworden ist. Golden Globes gab es für die Regie, das beste Filmdrama sowie für Patricia Arquette als beste Nebendarstellerin.

 

Hier finden Sie die Spielzeiten von Boyhood während der SchulKinoWochen Sachsen 2015.

Programmheft 2015

SKW_programmheft2015_titelEndlich ist es soweit: Das Programmheft für die SchulKinoWochen Sachsen 2015 wird gedruckt und in der ersten Schulwoche 2015 an alle sächsischen Schulen verschickt. Für ein persönliches Exemplar senden Sie uns bitte Ihren Namen und Anschrift per E-Mail an info@schulkinowoche.de. Wer bereits jetzt durch das Programm stöbern möchte, kann sich das Programmheft hier herunterladen (3,2 MB).

Es warten über 900 Filmvorführungen und zahlreiche spannende Sonderveranstaltungen auf Sie. Ihre Vorstellungen können Sie ab Januar direkt über diese Website buchen.


Bei Fragen zur Filmauswahl, barrierefreien Filmvorführungen oder Sonderveranstaltungen hilft Ihnen das Team der SchulKinoWochen Sachsen gern per E-Mail oder Telefon unter 0351 – 899 61 48 weiter.



Fortbildung: (Kurz)Filme mit anderen Augen sehen lernen

Wer Filme in den Unterricht integriert, kann damit den Fachunterricht abwechslungsreich gestalten und Lerninhalte vertiefen. Um die Filme nicht nur als Informationsquelle zu nutzen, sondern sie als Kunstwerke mit einer eigenständigen Formensprache, Dramaturgie und Ästhetik im Unterricht würdigen zu können, sind Grundlagenkenntnisse der Filmanalyse unverzichtbar.

In dem eintägigen Workshop sollen Lehrer/innen das Medium Film besser kennen und verstehen lernen. Anhand praktischer Filmbeispiele aus allen Genres und begleitender Arbeitsmaterialien werden die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Film im Unterricht erarbeitet.



Zur Fortbildung …

Filmtipp: Diplomatie

diplomatieIm Juni 1940 besetzte die deutsche Wehrmacht Paris. Vier Jahre später befinden sich Sprengsätze an deren Wahrzeichen: am Louvre, dem Eiffelturm, Notre-Dame, Arc de Triomphe. Adolf Hitler persönlich befahl die Vernichtung der Stadt, nachdem die Alliierten weiter Richtung Seine vorrückten und die Résistance deutlich an Einfluss gewann. Der deutsche Stadtkommandant Dietrich von Choltitz ist fest entschlossen, der Order nachzukommen. Wie aus dem Nichts taucht in seinem Arbeitszimmer jedoch der schwedische Generalkonsul Raoul Nordling auf. Der Diplomat verwickelt den Militär in ein mehrstündiges Gespräch bis zum Morgengrauen, in dem beide ihre Positionen und den damit verbundenen Handlungsdruck offenlegen. Im Zuge des verbalen Kräftemessens kommt es schließlich zu einer Entscheidung von historischer Tragweite.

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SchulKinoWochen Sachsen 2015

Seit Anfang September sitzen die sächsischen Schüler wieder in der Schulbank und auch die SchulKinoWochen Sachsen beginnen nun wieder mit den Vorbereitungen, der Filmauswahl und dem Rahmenprogramm für die SchulKinoWochen 2015. Der Termin für dieses Schuljahr steht bereits fest: Vom 16. – 27. März 2015 werden wieder in zahlreichen Kinos Sachsens Schüler die Möglichkeit haben Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilmen, Literaturverfilmungen, Filmen in Originalsprache und Filmklassiker anzuschauen und mit Filmschaffenden, Filmpädagogen und Experten ins Gespräch zu kommen. Um auf dem Laufenden zu bleiben können  Sie sich für unseren Newsletter registrieren, den Sie in der linken Seitenleiste finden.  

Die SchulKinoWochen Sachsen 2014 – ein Rückblick

Während der SchulKinoWochen Sachsen flimmerten in den Kinosälen von Freiberg über Plauen bis nach Görlitz schon am Vormittag ausgewählte Filme über die Leinwände. 16.000 Schülerinnen und Schüler sächsischer Schulen verlegten den Unterricht direkt ins Kino.

 

Eindrucksvoll für das junge Publikum waren vor allem die Begegnungen mit Filmschaffenden. In Leipzig konnten 150 Grundschulkinder ihre Fragen zum neuen „Pettersson & Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft“ direkt an den anwesenden Regisseur Ali Samadi Ahadi richten.

In Hoyerswerda präsentierte Regisseurin Cornelia Grünberg ihren Film „Vierzehn“, in dem vier Mädchen porträtiert werden, die bereits als Teenager ein Kind bekommen.

 

Ebenso spannend waren die Diskussionen mit unseren Experten: Der Direktor des Militärhistorischen Museums Oberst Prof. Dr. Matthias Rogg diskutierte in Dresden mit 80 Jugendlichen über den Film „Im Westen Nichts Neues“. Über die heutige Perspektive auf den Propagandafilm „Hitlerjunge Quex“ sprachen Schülerinnen und Schüler aus Geschichts-Leistungskursen in Plauen.

 

Die bestbesuchten Filme waren in diesem Jahr:

1. „Heute bin ich blond“ mit 1.208 Besuchern

2. „Das kleine Gespenst“ mit 1.195 Besuchern

3. „Kriegerin“ mit 1.027 Besuchern

 

Die Kinos mit den meisten Besuchern waren:

1. Filmpalast Palasttheater Görlitz mit 1.356 Besuchern

2. Passage Kinos in Leipzig mit 1.306 Besuchern

3. CineStar am Roten Turm in Chemnitz mit 1.151 Besuchern

 

Wir danken allen Lehrerinnen und Lehrern, unseren Förderern und Kooperationspartnern und den zahlreichen Gästen, Filmpädagogen und Experten, die den Kinobesuch für die sächsischen Schülerinnen und Schüler zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.