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Die Blumen von gestern

Deutschland, Österreich, Frankreich, 2016 | Regie: Chris Kraus | Dauer: 125 min.

Totila Blumen ist Holocaust-Forscher, sehr ernsthaft und steckt mitten in einer Lebens- und Sinnkrise. Sein Beruf deprimiert ihn, die Ehe kriselt. Mit überhöhten Moralvorstellungen nervt er seine Umgebung. Als sein großes Vorbild, Professor Norkus, kurz vor seinem Tod nicht ihn, sondern den karrieristischen Balthasar zum Nachfolger bestimmt, ist Totila mit den Nerven am Ende und hat sich nicht mehr im Griff. Sein neuer Chef drückt ihm als erstes die überdrehte französische Studentin Zazie als Praktikantin aufs Auge. Der frustrierte Historiker behandelt Zazie, die obendrein ein Verhältnis mit Balthasar hat, verletzend und grob. Aber die exzentrische junge Frau, Enkelin eines Holocaust-Opfers, lässt sich nicht abschütteln. Anscheinend hat sie ihre ganz eigene Agenda - eine Agenda, die eng mit Totilas Herkunft und seinem Nazi-Großvater verknüpft ist. Während Balthasar droht, aus einem geplanten Auschwitz-Kongress ein werbefinanziertes Medien-Event zu machen, verschwinden Totila und Zazie für eine Weile auf den Spuren ihrer Großeltern nach Riga.

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